Jana Seehusen vertritt in ihrer künstlerischen Praxis einen interdisziplinären Ansatz. Zwischen Theorie und Praxis umfasst das Spektrum ihres Schaffens die intermediale Reflexion gesellschaftspolitisch relevanter Themen wie u.a. Grenzen, Identität und Handlungsspielräume. Die entstanden Arbeiten artikulieren sich dabei in Fotografiemontagen, intertextuellen Zeichnungen und raumbezogenen Video- und Soundinstallationen. Insgesamt basieren diese auf interdisziplinären theoretischen Untersuchungen über Aufmerksamkeits- und Gehirnprozesse, hypertextueller Strukturen und medial inszenierter Bildwirklichkeiten heute. Seehusens aktueller Forschungsschwerpunkt liegt in der Frage nach der Performativität von Bildern.