Galerieprofil

Loris – Galerie für zeitgenössische Kunst (seit 2007) ist ein Projekt von 13 KünstlerInnen aus Berlin, Köln und Lissabon: Sophie Aigner, Claudia Fischer, Ulrike Hannemann, Andy Heller, Ruth Hommelsheim, Susanne Huth, Werner Huthmacher, Ulrike Kolb, Bettina Lockemann, Ulrike Ludwig, Jens Lüstraeten, Julia Müller, Sabine Schründer.

Fotografie, Video und Installation bilden die methodischen Schnittstellen der an Loris beteiligten KünstlerInnen. Themen wie Urbanität und Natürlichkeit, Identitätskonstruktionen versus kollektiver Gesellschaftskörper, Gedächtnisprozesse und Wissensspeicher bezeugen eine inhaltliche Vielfalt. Bei aller Heterogenität der Ansätze verbindet sie der Versuch, mit den Mitteln der Kunst die erfahrbare Realität kritisch einzufangen, zu transformieren und darüber hinaus an den Rändern der jeweiligen Medien zu experimentieren. Mit Loris ist so eine Plattform entstanden, die es KünstlerInnen gestattet, frei zu agieren und an visuellen, aber auch an gesellschaftlichen, politischen und sozialen Ausformungen künstlerischer Fragestellungen zu arbeiten.

Parallel zu den monatlichen Einzelpräsentationen der Loris-KünstlerInnen wird mit dem Modul open space operiert. open space forciert Kooperationen mit eingeladenen Kollegen, internationalen Künstlergruppen und Ausstellungsräumen. Darüber hinaus sorgt das Format blue monday für Überraschungen: jeweils am Montagabend zwischen zwei Ausstellungen ist Freiraum für experimentelle Lectures, Screenings und Konzerte. Über die inhaltliche Arbeit hinaus geht es der Gruppierung um das Etablieren und Nutzbarmachen einer gemeinsamen Netzwerkstruktur und Ausstellungsplattform. Ziel ist es Kontakte zu Sammlern, Kuratoren, Institutionen und Galerien aufzubauen und damit Ausstellungen im In- und Ausland realisieren zu können.

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